Der EHEC-Ausbruch und das Meldewesen (24.11.2011)

Es war der größte Krankheitsausbruch durch EHEC in Deutschland, der von Mai bis Juli 2011 Kliniken, Labore und Behörden in Atem hielt. Das Robert-Koch-Institut bilanziert in seinem gerade veröffentlichten Abschlussbericht 855 Erkrankungen an HUS, dem hämolytisch-urämischen Syndrom, und 2.987 Fälle von akuter Gastroenteritis. 35 HUS-Patienten und 18 der EHEC-Patienten mit Gastroenteritis verstarben. Bezogen auf die HUS-Fälle handelt es sich, so das RKI, um den größten, weltweit beschriebenen derartigen Ausbruch. Mehr dazu in einem Artikel der "Blickpunkt Öffentliche Gesundheit".


Wir haben die Chance, etwas zu bewegen (16.11.2011)

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) habe ganz zu Unrecht bei vielen Ärzten ein schlechtes Image, findet Teichert-Barthel. Das Interview mit Dr. med. Ute Teichert-Barthel, Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) lesen Sie hier im Ärzteblatt.


Ute Teichert-Barthel: "Gesundheitsämter waren unverzichtbar bei der Bewältigung der EHEC-Krise" (02.11.2011)

Auf einer Podiumsdiskussion zum Thema "Schweinegrippe H1N1, EHEC O 134 , Sind wir in Zukunft besser vorbereitet?" anlässlich der 3. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie am 10. September 2011 in Berlin erörterten Gesundheitspolitiker, Kliniker und Vertreter des ÖGD den Verlauf und mögliche Konsequenzen der im EHEC-Epidemie in Deutschland im Sommer 2011.


Aus dem Dornröschenschlaf geweckt: Die Seuchen-Meldung vor dem Umbruch (26.09.2011)

Die EHEC-Epidemie hat Kritiker auf den Plan gerufen: Hindernis Föderalismus und Meldungen im Schneckentempo. Das Rezept: "Alle Macht dem RKI!" Doch Regierung, Opposition und Forscher sind sich einig: Eine Mammutbehörde wird Epidemien nicht verhindern. Den ganzen Artikel aus der "Ärztezeitung" lesen Sie hier.


40 Jahre Akademie für öffentliches Gesundheitswesen (19.08.2011)

Am 8. Juli 2011 wurde das 40-jährige Jubiläum der Gründung der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen gefeiert. Neben dem wissenschaftlichen Austausch standen gemeinsame Diskussionen, Gespräche sowie musikalischer Genuss im Mittelpunkt. Lesen Sie hier den Bericht aus "Blickpunkt öffentliche Gesundheit 3/2011".